Stoppt die Diskriminierung von Minijobbern

Noch immer werden die vielen Kolleginnen und Kollegen, die einen Minijob bei DPD haben, um einen Teil ihres Lohns betrogen. Urlaub ist generell unbezahlt und auch im Krankheitsfall gibt es nichts. Wer sein Geld einfordert, bekommt keinen neuen Vertrag.

Damit muss endlich Schluss sein! Lasst uns DPD dazu bringen, alle Beschäftigten korrekt zu bezahlen! Gemeinsam können wir das schaffen! Werdet Teil der Paketdrohnen!

Wie? Kontaktiert uns!

Mehr zu lesen? Hier!

 

 

Teamleiter wird wieder Teamleiter

DPD ist nach etlichen Versuchen, einen Kollegen und Teamleiter zu kündigen oder ihn zumindest zu degradieren, zum wiederholten Male gescheitert. Das Arbeitsgericht Duisburg bestätigte damit jetzt vor allem ein Ergebnis eines älteren Gerichtsurteils, wonach der Kollege seinen alten Arbeitsplatz als Teamleiter in Halle 2 behalten sollte. Wieder einmal konnte DPD Anschuldigungen gegen den Kollegen nicht belegen. Zu Recht erscheinen die Handlungen seitens DPD vor den Gerichten immer unglaubwürdiger. Immer deutlicher wird auch dort das eigentliche Motiv der Depotführung: Kritische Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden. Und Kritik gibt es viel, wie dieser Blog zeigt.

Aktion der Paketdrohnen beim DPD-Sommerfest

Am vergangenen Samstag haben uns Freundinnen und Freunde dabei geholfen, dass die Betriebsgruppe Paketdrohnen beim DPD-Sommerfest präsent war. Vor dem Tor und an der nahen Kreuzung wurden fleißig Flugblätter verteilt! Den Text könnt ihr hier auf deutsch und türkisch finden. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben! Danke auch an die freundliche Journalistin und den Fotografen der WAZ! Zwar ohne Foto, aber tatsächlich wurde ein Artikel veröffentlicht:

Erneute Proteste gegen DPD als Arbeitgeber

Hinweis auf aktuelle Termine

Hier der Hinweis gleich auf mehrere Termine, alle beim Arbeitsgericht Duisburg:

LAG bestätigt: Kündigung eines BR-Mitglieds nicht wirksam

Das Landesarbeitsgericht in Düsseldorf hat nun das Urteil des Arbeitsgerichts Duisburg bestätigt: Erneut ist der Versuch, ein Mitglied des Betriebsrates von DPD zu kündigen, gescheitert. Auf der Suche nach einem Grund, den unbequemen Mitarbeiter loszuwerden, war es diesmal nötig gewesen, aus einer allgemein verbreiteten Gewohnheit einen Regelbruch zu konstruieren. Der Vorwurf lautete, dass der Mitarbeiter eine kleine Anzahl von Paketen gewerblich und mit Personalrabatt versendet habe. Zwar war der Vorwurf berechtigt, reichte aber als Begründung für eine Kündigung nicht aus. Darüber hinaus erklärte selbst Depotleiter Thomas Schenk, dass der gleiche Verstoß bei anderen Mitarbeitern im Depot nur zu Ermahnungen und Abmahnungen geführt habe. Der Kündigung zugestimmt hatte auch der restliche Betriebsrat unter Vorsitz von Tahir Sogukkan, welcher in einem anderen Prozess bereits geschildert hatte, dass er in der Zustimmung zu Kündigungen eine der Hauptaufgaben des Betriebsrates sehe.

Dieser Kündigungsversuch ist nur einer in einer ganzen Reihe von Fällen, in denen versucht wird, bestimmte Mitarbeiter loszuwerden. Angefangen hat das Ganze in Folge der gescheiterten Anfechtung der letzten Betriebsratswahl. Seitdem werden kritische Beschäftigte regelmäßig schikaniert und sanktioniert. Erst dieser Zusammenhang macht deutlich, dass es hier wieder nicht um ein Fehlverhalten eines Mitarbeiters ging, sondern darum, sich als Depotleitung und Betriebsrat souverän zu präsentieren und kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Dass dies kaum gelingt, zeigt einmal mehr dieser verlorene Prozess.

Kündigung abgewiesen

Der Versuch, ein ehemaliges Betriebsratsmitglied von DPD in Duisburg zu kündigen, ist vorerst gescheitert. Schon vor der Betriebsratswahl 2013 war der Kollege nicht mehr mit den Machenschaften des heutigen BR-Vorsitzenden Sogukkan und seinen Gefolgsleuten einverstanden und stellte sich deshalb damals nicht mehr zur Wahl. Seitdem wurde er im Betrieb schikaniert und gemobbt. Vorläufiger Höhepunkt war der Versuch, ihn zu Kündigen, was nun vorerst gescheitert ist. Nach dem Güte- und dem 1. Kammertermin vor dem Arbeitsgericht Duisburg hat nun das Landesarbeitsgericht bestätigt, dass die Kündigung abgewiesen wird. Doch damit ist die Auseinandersetzung nicht zu Ende: Noch während des Verfahrens kam es zu einem weiteren Kündigungsversuch. Wir halten euch über die Entwicklung auf dem Laufenden.

Meine Stempelkarte schläft wieder bei mir!

Endlich ist dieser Zustand vorbei: Nachdem die Stempelkarten vieler Beschäftigter im Depot einbehalten wurden können wir jetzt wieder ein wenig ruhiger schlafen und arbeiten. Zwar muss die Karte jetzt oft wie ein Ausweis bei Betreten des Depots vorgezeigt werden, aber wenigstens haben wir wieder die Kontrolle darüber, was mit der Karte passiert. Teilweise haben ja sogar die Teamleiter das Ein- und Ausstempeln ausgeführt, was absolut nicht sein darf!

Als das mit den Karten anfing, haben wir auch einen Artikel darüber geschrieben. Den könnt Ihr hier auf Deutsch, Türkisch und Englisch finden.