DPD Duisburg: Prozess-Marathon dauert an

Am 11.5.2017 kam es vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf zu zwei weiteren Verhandlungen. Gegenstand waren zwei Kündigungen von Beschäftigten durch DPD. Gewonnen haben wieder die Beschäftigten.

Die Versuche seitens DPD, unbequeme Beschäftigte durch Kündigungen, Versetzungen und Freistellungen an ihrer Arbeit zu hindern, scheitern immer wieder vor den Arbeitsgerichten. Mittlerweile hat auch das Arbeitsgericht in Duisburg erkannt, dass hinter all diesen Verhandlungen ein System steckt. In einem vorausgegangenen Urteil bescheinigen sie einem Teamleiter, dass dessen mittlerweile vier Jahre dauernde gerichtliche Auseinandersetzung mit DPD Duisburg dem Paketdienst allein dem Zweck gedient hat, ihn von seiner Arbeit im Betrieb fernzuhalten. Dafür spräche, dass DPD entgegen zahlreicher Urteile der Arbeitsgerichte den Beschäftigten entweder gar nicht oder, wenn überhaupt, an einem völlig anderen Arbeitsplatz hat arbeiten lassen. Erwähnt wird auch, dass dies zumindest in einem zeitlichen Zusammenhang mit der von ihm angefochtenen Betriebsratswahl steht.

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